Nachdem die Woche deutlich zu schnell vergangen ist und wir schon wieder einen Wechseltag hatten, war das gesamte Camp schon sehr früh auf den Beinen. Die 56 neuen Teilnehmer haben uns überpünktlich erreicht und nach der gewohnt freundlichen Begrüßung stürzten sie sich gleich auf das reichhaltige Frühstücksbuffet. Dort haben sie sofort unsere Teilnehmer getroffen die schon eine Woche da sind. Diese waren heute auch ein wenig eher beim Frühstück, denn wir sind nach Pula gefahren. Der Tagesausflug in die Hafenstadt beginnt zeitig, damit man ausreichend Zeit zum Shoppen hat. Wie immer hat sich unsere Gruppe am Plaza Port Aureo in Pula getrennt.
Dieser Platz ist das große Zentrum in der Innenstadt. Das „Goldene Tor“ hat eine Frau bauen lassen, die im Krieg gegen die Griechen ihren Ehemann, ihren Schwager und ihren Schwiegervater verlor, welche für die römische Armee kämpften. Das Besondere an diesem Wahrzeichen der Stadt ist, dass der gesamte Bau privat finanziert wurde. Neben den Namen der Verstorbenen sind auch Abbildungen von einer Schlange und einem Adler zu sehen. Die Geschichte die sich dahinter verbirgt besagt, dass jeder der mit bösen oder hinterlistigen Absichten (Schlange) nach Pula kommt von der Kraft und Stärke (Adler) der Einheimischen besiegt werden würde.
Nach einem leckeren Mittagessen auf dem Forum und einer erfolgreichen Einkaufstour sind wir am Nachmittag wieder ins Camp gefahren. Dort ging es dann weiter mit der großen und sehr emotionalen Verabschiedung. Auch diesmal sind nur wenige Augen trocken geblieben. Durch die Abreise von 75 Teilnehmern und 5 Teamern ist unser Camp wieder etwas kleiner geworden. Auch wenn jeder ein Stück von sich hiergelassen hat.
Am Abend haben sich alle Mitarbeiter im Rahmen der Infoshow vorgestellt und die neu Angereisten willkommen geheißen. Im Anschluss gab es einen villagiointernen Abend, bei dem jeder Teamer mit seinen Teilnehmern den langen Tag ausklingen lies. Kaputt von der Anreise oder dem Pula-Ausflug waren viele Teilnehmer schon vor Mitternacht im Bett bzw. Schlafsack.
sehr tränenreicher Abschied..
ich werd Anna und Caro total vermissen
die zwei waren einfach hammer Teamerinnen…
ich konnte mir keine besserern vorstellen
Das ganze Ruf-Team war natürlich klasse und am liebsten würde ich sofort wieder zurück nach Medulin